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Verlängerung der Witiker Buslinie ins Stadtzentrum |
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Stellungnahme des Quartiervereins Witikon zur ablehnenden Haltung des Stadtrates, die er am 16. Juni 2010 veröffentlicht hat...
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Der Vorstand des Quartiervereins ist enttäuscht darüber, dass der Stadtrat die Verlängerung der Witiker Buslinie in die Innenstadt ablehnt. Mit dieser Haltung missachtet die Zürcher Regierung ein ausgewiesenes Bedürfnis eines Quartiers mit gut 10'000 Einwohnern, und er widerspricht einem Grundsatz im neuen Linienkonzept der VBZ (Grundsatz 2, Seite 10): „Jedes Quartier braucht eine direkte Verbindung zum Stadtzentrum.“. Soll diese Maxime für Witikon nicht gelten?
Für die Witikerinnen und Witiker ist die heutige Situation am Klusplatz ein Ärgernis: Das Umsteigen ist mit einem Zeitverlust verbunden, und zudem ist das Ein- und Aussteigen aus Bus und Tram mühsam und sogar gefährlich, da der Bus meistens die Haltekante nicht erreicht. Dass die Verlängerung der Witiker Buslinie einem grossen Bedürfnis der Bevölkerung entspricht, zeigt eine vom Quartierverein lancierte Petition: Von September bis Dezember 2008 wurden im Quartier 2600 Unterschriften gesammelt – ein eindrückliches Ergebnis.
Der Vorstand des Quartiervereins hofft jetzt auf den Gemeinderat, dass er die Stimme der Witiker Bevölkerung hört und sich für die Verlängerung der Buslinie 34 in die Innenstadt stark macht.
Der Quartierverein wird die Gemeinderäte darauf aufmerksam machen, dass der Stadtrat bereits bei der Eingemeindung von Witikon im Jahr 1934 die Verlängerung der Witiker Buslinie in Aussicht gestellt hat. Die Zeit ist jetzt reif, dieses Versprechen einzulösen. Wer – wie der Stadtrat – mit den zu hohen (einmaligen) Kosten dieses Projektes argumentiert, sei daran erinnert, dass die Witiker Bevölkerung jährlich einen zweistelligen Millionenbetrag an Steuern in die Stadtkasse abliefert. Diese guten Argumente lassen hoffen, dass der Gemeinderat die Witiker Bevölkerung unterstützt. Wenn nicht, wird der Quartierverein eine Volksinitiative lancieren, wie es die Mitgliederversammlung im März 2010 mit grosser Mehrheit beschlossen hat.
Balz Bürgisser
Präsident Quartierverein |