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Witiker Finnenbahn – eine Erfolgsgeschichte Drucken

Die Witiker Finnenbahn wird einjährig. Der Quartierverein zieht eine durchwegs positive Bilanz...


Früher hatte Witikon eine Finnenbahn und einen Vita Parcours im Adlisbergwald nahe der Katzenschwanzstrasse. Beide Sportanlagen sind seit einigen Jahren nicht mehr benützbar, da der Unterhalt vernachlässigt wurde. Daher nahm Christoph Schmid, Mitglied der Quartierentwicklungskommission (QUEK) des Quartiervereins, im Jahr 2006 Kontakt mit den städtischen Behörden auf. Im Frühling 2007 signalisierte Grün Stadt Zürich die Bereitschaft, eine Finnenbahn mit integriertem Vita Parcours an einem neuen Ort in Witikon zu erstellen, falls dies einem Bedürfnis der Witiker Bevölkerung entspreche. Der Vorstand des Quartiervereins war (und ist) überzeugt, dass eine die Gelenke schonende Laufbahn im Interesse breiter Kreise der Bevölkerung ist. Um den Bedürfnisnachweis zu erbringen, beschloss der Vorstand, eine Petition für eine neue Witiker Finnenbahn zu lancieren. Im September und Oktober 2007 wurden über 800 Unterschriften gesammelt und dem Direktor von Grün Stadt Zürich, Ernst Tschannen, anfangs Dezember 2007 übergeben. Er war so beeindruckt, dass er die Finnenbahn planen liess und die Finanzierung sicherstellte. Als Projektleiter setzte er seinen Mitarbeiter Stefan Studhalter ein. Dieser realisierte das Projekt unter Berücksichtigung der Wünsche des Quartiers. Gebaut wurde die Laufbahn im Sommer und anfangs Herbst 2008 von den tüchtigen Männern des Waldreviers Nord unter der Leitung von Förster Emil Rhyner. Am 24. Oktober 2008 wurden Finnenbahn und Vita Parcours in festlichem Rahmen eingeweiht.

Personen, Zahlen und Fakten

Dass Witikon wieder eine Finnenbahn hat, ist dem Engagement zweier Mitglieder der QUEK zuzuschreiben: Georges Keck und Christoph Schmid. Sie haben das Projekt zwei Jahre lang beharrlich vorangetrieben.

Die Witiker Finnenbahn ist 600 m lang, der Vita Parcours besteht aus sieben Posten. Die Finnenbahn wurde aus 200 Eichenpfählen und 1200 Kubikmetern Holzschnitzel hergestellt; das Holz stammt aus dem nahen Adlisbergwald. Am Abend ist die Laufbahn bis 21.30 Uhr beleuchtet. Die Beleuchtung war der kostspieligste Teil des 260'000 Franken teuren Projektes. 

Bilanz nach einem Jahr

Seit der Einweihung der Finnenbahn ist ein Jahr vergangen. Die Laufbahn und der integrierte Vita Parcours präsentieren sich in ausgezeichnetem Zustand. Zahlreiche Quartierbewohner benützen die Sportanlage und schätzen dieses Angebot sehr. Einige Witikerinnen und Witiker laufen regelmässig auf den Holzschnitzeln durch den prächtigen Wald im Hau. Das hat eine Umfrage ergeben, die der Quartierverein mit einem Online-Formular durchgeführt hat. Von den 62 Personen, welche das Formular ausfüllten, beurteilten 61 die Finnenbahn als gut oder sehr gut. Verbesserungsvorschläge wurden zu gewissen Posten des Vita Parcours geäussert, zudem werden ein Brunnen und ein Abfallbehälter beim Garderoben-Unterstand gewünscht. Der Quartierverein dankt der Bevölkerung für die wertvollen Rückmeldungen.

Balz Bürgisser

Präsident Quartierverein

 
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